Die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100:2011-03

Der Hersteller einer Maschine muss Gefährdungen bereits vor Beginn der Konstruktion ermitteln, einschätzen und bewerten. Die Norm EN ISO 12100 legt Strategien und Leitsätze zur Risikobeurteilung dieser Maschine fest. Ein Beitrag im Werk „Produktsicherheit in Europa“ stellt das Verfahren der Risikobeurteilung nach EN ISO 12100:2011-03 vor. Mit diesem Vorgehen erfüllt der Hersteller seine Verpflichtungen aus… » weiterlesen

Risikobeurteilung und Risikominderung im Konstruktionsprozess

Ohne die Beurteilung von Risiken und Gefährdungen darf ein Hersteller seine Maschinen weder mit dem CE-Kennzeichen versehen noch in Verkehr bringen. Dies schreibt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ausdrücklich vor. Wie und mit welchen Methoden eine solche Risikobeurteilung durchzuführen ist, lässt der Gesetzgeber offen. Verantwortliche Konstrukteure haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Verfahren zur Risikoeinschätzung. Keine CE-Kennzeichnung ohne… » weiterlesen

Die DIN EN ISO 14119 zu Schutztüren an Maschinen

Maschinen mit sich bewegenden Teilen bzw. nachlaufenden Bewegungen sind eine Gefahrenquelle für den Maschinenbediener. Als Schutzmaßnahme bewährt hat sich der Einsatz von Verriegelungs- und Zuhaltungseinrichtungen. Das sind z.B. Schutztüren, die sich erst bei Stillstand der Maschine öffnen lassen. Für diese Art von Schutzeinrichtungen gilt seit 2014 die DIN EN ISO 14119. Hohe Unfallrisiken an vielen… » weiterlesen

Digitale Zwillinge von Maschinen und Anlagen

Im Zusammenhang mit Digitalisierung und Industrie 4.0 taucht immer häufiger der Begriff des digitalen Zwillings auf. Reale Produkte oder Prozesse sollen ein digitales Ebenbild erhalten. Doch was damit genau gemeint ist und welche Vorteile digitale Zwillinge von Maschinen und Anlagen bieten, bleibt oft vage. Das Konzept des sogenannten digitalen Zwillings kursiert in der Fachwelt bereits… » weiterlesen

Ergonomie in der Maschinenkonstruktion

Neben dem selbstverständlichen Anspruch an ein einwandfreies und zuverlässiges Funktionieren müssen Maschinen nicht nur Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen genügen. Sie müssen auch so konstruiert sein, dass sie möglichst leicht, d.h. ermüdungs- und belastungsfrei, bedienbar sind. Die Qualität der Ergonomie seiner Maschine zu prüfen und zu bewerten, ist eine Herausforderung für jeden Maschinenhersteller. Dutzende von europäischen Normen… » weiterlesen

Normung im Maschinenbau

Normen zeigen sich nicht nur für Maschinenbauer, sondern auch für viele andere Branchen, in einer bisweilen seltsam wirkenden Zwitterrolle. Einerseits gelten sie nicht als Rechtstexte mit Gesetzeskraft, denn sie werden nicht wie Gesetze oder Verordnungen von einer staatlichen Stelle erarbeitet. Das Einhalten von Normen bleibt damit freiwillig. Andererseits tauchen Normen zwangsläufig sehr schnell auf, sobald… » weiterlesen

Schutzeinrichtungen an Maschinen

Die Maschinenrichtline regelt die grundlegenden Anforderungen an die Sicherheit und den Gesundheitsschutz von Maschinen. Normen geben die technischen Details vor, sowohl für die eigentliche Maschine wie für ggf. notwendige Schutzvorrichtungen. Ein Maschinenhersteller darf nur Maschinen in Verkehr bringen, die so konstruiert und gebaut sind, dass sie diesen Anforderungen genügen. Diese Übereinstimmung mit den Vorgaben muss… » weiterlesen

CE-Koordinator

Von der Risikobeurteilung bis zur Konformitätserklärung: Der „Lehrgang zum geprüften CE-Koordinator“ sorgt für die nötigen Grundlagen Der CE-Koordinator ist eine zentrale Schnittstelle im Unternehmen, wenn es um die Sicherheit von Produkten geht. Insbesondere in Unternehmen, die Maschinen, Anlagen oder Geräte bauen und diese in Verkehr bringen oder für den Eigengebrauch nutzen, ist diese Schlüsselposition nicht… » weiterlesen

7 Grundsätze zum Integrieren von Sicherheitsaspekten im Konstruktionsprozess

Beim Planen und Bauen von Maschinen muss der Hersteller gemäß Maschinenrichtlinie grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen einhalten. Das Beurteilen und Minimieren von Risiken für den Benutzer und Bediener einer Maschine sowie weitere Personen ist ein unverzichtbares und zentrales Element im Konstruktionsprozess. Dabei sind bestimmte Grundsätze einzuhalten. Die sogenannte „inhärent sichere Konstruktion“ gilt nach DIN EN ISO… » weiterlesen

Die inhärent sichere Konstruktion als erste Stufe der Risikominderung

Ein wesentliches Element einer Risikominderung nach DIN EN ISO 12100 ist die sogenannte inhärent sichere Konstruktion. Inhärent sichere konstruktive Lösungen zu entwickeln, ist eine zentrale Herausforderung für jeden Konstrukteur. Der Duden umschreibt die Eigenschaft inhärent mit „einer Sache innewohnend“. Merkmale einer inhärent sicheren Konstruktion sind damit Eigenschaften einer Maschine, die von innen heraus, gewissermaßen „von… » weiterlesen