Update-Informationen

Wichtige neue Funktionen in der Version 3.5 sind u.a.:

Ablage von Dokumenten in einer separaten Datenbank

Schon bisher konnten Sie einem Projekt unter Dokumentation -> Zulieferdokumente oder Sonstige Unterlagen externe Dateien zuordnen. Diese Dateien wurden bisher im Projektverzeichnissen auf Laufwerksebene gespeichert. Da diese Projektverzeichnisse auch auf Client-Laufwerken bestehen konnten, war einer übergreifenden Datensicherung im Netzwerk und auch eine Rechteverwaltung im Rahmen der WEKA Manager CE-Benutzerverwaltung nur eingeschränkt möglich.
Deswegen haben wir uns entschieden, solche externe Dateien zukünftig in einer eigenen, separaten Datenbank abzulegen und dort zu verwalten. Das hat genau den Vorteil, dass eine einfache, komfortable Datensicherung auch für alle externen Dokumente möglich wird und dass die Benutzerrechte an diesen Dokumenten automatisch den Projektrechten folgen.
Auch die einzelnen Kapitel einer Betriebsanleitung werden zukünftig über diese Datenbank verwaltet.
Bei der Bearbeitung dieser externen Dateien müssen Sie nur darauf achten, dass geänderte Dateien auch immer wieder ordnungsgemäß eingecheckt werden. Das können Sie aber ganz einfach mit dem Speicher-Button in der Software erledigen, so dass es nur einen Mausklick mehr als bisher bedarf. Und keine Sorge: Sollte ein Dokument vor Beendigung der Software noch nicht wieder eingecheckt sein, werden Sie selbstverständlich automatisch daran erinnert.

Verbesserter Maßnahmenassistent

Der Maßnahmenassistent für die Risikobeurteilung wurde weiter verbessert. Zum einen steht er jetzt auch auf der Ebene von Gruppen und Folgen zur Verfügung. D.h. Sie können hier – ähnlich der Funktion „Gefährdungsgruppe/-folge übernehmen“ – ganze Bereiche aus anderen Projekten übernehmen. Die entsprechenden Inhalte werden entweder in die passende Gruppe oder Folge hineinkopiert oder neu angelegt, falls sie im Gefährdungsbaum des Zielprojekts noch nicht vorhanden sind.
Bei Start des Maßnahmenassistenten wird übrigens nun nicht schon automatisch eine Suche angestoßen. Dass können Sie als Anwender nun mit einem Mausklick veranlassen – was den Vorteil hat, dass Sie vorher noch die Suchparameter entsprechend anpassen können. Hier sind übrigens die Parameter „Ordner“ und „Projekt“ noch neu hinzugekommen und helfen dabei, noch schneller die passenden Schutzmaßnahmen zu finden.

Wesentliche Anforderungen und Gefährdungsfolgen

Um sichere Produkte zu entwickeln, müssen Sie zum einen die wesentlichen Anforderungen aus den CE-Vorschriften beachten und zum anderen eine Risikobeurteilung durchführen.
Während aber z.B. der Anhang I der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG die wesentlichen Anforderungen nennt, basiert die allgemeine Methodik zur Maschinensicherheit, wie z.B. in EN ISO 12100 beschrieben, im Wesentlichen auf der Betrachtung der signifikanten Gefährdungen ohne dabei gezielt auf die wesentlichen Anforderungen der Richtlinie 2006/42/EG zu verweisen. Hier einen Zusammenhang herzustellen, bemüht sich der CEN Guide 414. Dort liefert die Tabelle D.1, soweit möglich, Beispiele für signifikante Gefährdungen, Gefährdungssituationen und Gefährdungsereignisse und deren Zusammenhang zu den wesentlichen Anforderungen.
Das finden Sie jetzt auch im WEKA Manager CE wieder. Bei den wesentlichen Anforderungen nach Maschinenrichtlinie finden Sie die Gefährdungsfolgen, die dafür regelmäßig in Frage kommen. Und umgekehrt finden Sie in der Risikobeurteilung bei den einzelnen Folgen einen Hinweis, welche GSGA aus Anhang I damit verbunden sein kann.
Wer das noch detaillierter als im CEN Guide 414 angelegt vermerken möchte, kann den Zusammenhang in einem eigenen Gefährdungsbaum bearbeiten und erweitern. Das macht z.B. dann Sinn, wenn der Gefährdungsbaum auf Basis einer C-Norm erstellt wird und dort im Anhang ZZ eine spezielle Gefährdung direkt einer GSGA zugeordnet wird.

Rechtschreibprüfung im Editor – Wörter zu eigenem Wörterbuch hinzufügen

Unsere Editoren zeigen mit einer roten Unterringelung alle Wörter an, die nicht im Wörterbuch des WEKA Manager CE enthalten sind. Das sind vor allem branchenspezifische Fachbegriffe und spezielle firmenspezifische Bezeichnungen. Doch genau diese Wörter können Sie jetzt mit nur zwei Mausklicks einem individuellen Wörterbuch hinzufügen und so dafür sorgen, dass unsere Rechtsschreibprüfung diese Wörter als korrekt erkennt.

Benutzerrechte auf Projektebene verwalten

Die Vergabe von Rechten an Projekten war bisher allein den Administratoren vorbehalten. Wer also ein neues Projekt angelegt hat, der musste einen Administrator einschalten, wenn er auch anderen Nutzern Schreib- oder Leserechte an diesem Projekt gewähren wollte. Das ändert sich mit diesem Update. Neue Projekte erhalten nun einen „Besitzer“. Das ist zunächst derjenige, der das Projekt angelegt hat. Der Besitzer kann für dieses Projekt nun selbst entscheiden, wem er Schreib- oder Leserechte einräumt. Bei Bedarf kann er ein Projekt sogar selbständig auf einen anderen Benutzer übertragen. Das macht die Rechteverwaltung weitaus komfortabler und entlastet die Administratoren.

Anpassungen im Startcockpit

Das Startcockpit haben wir neu aufgeteilt. Ganz rechts finden Sie wie bisher die kommenden Termine und Veranstaltungen. In der Mitte sind nun alle wichtigen Informationen zum WEKA Manager CE, z.B. die Infos über Normenupdates oder Patches. Auf der linken Seite sind alle anderen Neuigkeiten rund um die CE-Kennzeichnung beheimatet.

Leitfadeninhalte – Anpassung an deutsche Version der Auflage 2.1

Aufmerksamen Anwendern wird es auffallen: Die Texte aus dem Leitfaden zur Maschinenrichtlinie, die an mehreren Stellen in der Software angezeigt werden, sind jetzt an die deutsche Version der Auflage 2.1 angepasst. Auch die englischen Texte entstammen nun dieser Version. Dass die Anpassung etwas länger gedauert hat – immerhin stammt das Update des englischen Leitfadens schon aus Juli 2017 – lag an BMAS. Das hat für die Übersetzung ins Deutsche leider relativ lang benötigt und seine Fassung erst im Mai 2019 veröffentlicht. Dafür ist diese Fassung nun auch von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) geprüft und abgestimmt mit dem österreichischen Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und dem schweizerischen Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO).

Verwendeter Gefährdungsbaum/Verwendete Produktbeschreibungsvorlage

Bis zur Version 3.4 war nach dem Anlegen eines Projektes nicht mehr sichtbar, welcher Gefährdungsbaum und welche Produktbeschreibungsvorlage verwendet wurden. Das haben wir geändert und Sie finden diese Informationen nun für neue Projekte unter Stammdaten -> Projektdaten.

„Risikobeurteilung wird beigestellt“ wird „Fremdprodukt“

Schon bisher konnten Sie bei der Projektanlage auswählen, ob Sie selbst der Hersteller sind oder ob Ihnen das Produkt von einem anderen Unternehmen geliefert wurde. Bisher mussten Sie dafür einen Haken bei „Risikobeurteilung wird beigestellt“ setzen. Diese Bezeichnung haben wir nun allgemeiner in „Fremdprodukt“ umbenannt. Dabei ist ein Fremdprodukt ein Produkt, dass Sie nicht selber hergestellt haben, sondern das Ihnen von einem Dritten bereitgestellt wird, z.B. eine unvollständige Maschine eines Lieferanten, die von Ihnen in Ihre Gesamtheit von Maschinen integriert wird.
Wenn Sie den Haken bei Fremdprodukt setzen, dann müssen Sie nur die Projektdaten ausfüllen und gegebenenfalls die zum Fremdprodukt erhaltenen Dokumente im Reiter Dokumentation -> Zulieferdokumente einchecken.

Wesentliche Veränderung bei allen CE-Vorschriften abprüfbar

Für Maschinen gab es im WEKA Manager CE schon immer einen Frage-Antwort-Dialog, mit dem abgeprüft werden konnte, aber eine Maschine wesentlich verändert wurde. Solch eine wesentliche Veränderung hat in der Regel zur Folge, dass das Produkt als neues Produkt eingestuft werden muss und damit der CE-Prozess erneut durchlaufen werden muss.
Nun sind wesentliche Veränderungen auch bei Produkten möglich, die nicht unter die Maschinenrichtlinie fallen. Auch wenn es dafür kein spezielles Interpretationspapier wie bei der Maschinenrichtlinie gibt, so sind doch im Blue Guide genügend Informationen dazu enthalten. Aus diesen Informationen haben wir einen entsprechenden Frage-Antwort-Dialog erstellt, der es Ihnen nun ermöglicht, eine wesentliche Veränderung bei allen CE-Vorschriften abzuprüfen.

Gefährdete Personen aus allen Projekten anzeigen

Bei den gefährdeten Personen werden standardmäßig alle Personen angezeigt, die dem beim Projekt verwendeten Gefährdungsbaum zugeordnet sind. Wenn Sie auf Personen zugreifen wollen, die Sie bei anderen Projekten angelegt haben, dann können Sie das jetzt ganz einfach tun, indem Sie den Haken, der bei „in diesem Projekt“ steht, entfernen. Dann werden alle in der Datenbank hinterlegten gefährdeten Personen angezeigt.

Überfällige ToDos in der Übersicht anzeigen

In der Projektübersicht sehen Sie ja bereits, ob es bei einem Projekt noch offene ToDos gibt. Jetzt sehen Sie in einer weiteren Spalte, ob diese ToDos schon das Datum überschritten haben, bis zu dem sie eigentlich hätten erledigt werden müssen. Solche überfälligen ToDos sind in der Regel besonders kritisch, da sie u.U. den Projektzeitplan gefährden können und deswegen einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen. Kontrollieren Sie deshalb am besten regelmäßig, bei welchen Projekten überfällige ToDos vorhanden sind!

Sonstiges

Verbessert wurde außerdem der Ausdruck der Checkliste „Wesentliche Anforderungen“, das Umbenennen von Lebensphasen, die Begründungsfunktionen für wesentliche Anforderungen, die Einstellung des individuellen Druckverzeichnisses sowie die Information über verfügbare Updates des WEKA Manager CE.

Wichtige neue Funktionen in der Version 3.4 sind u.a.:

Mehrere Schutzmaßnahmen für eine Gefährdung

Die Maschinenrichtlinie und die EN ISO 12100 sehen ein iteratives Verfahren zur Risikominderung vor. Das heißt, dass zur hinreichenden Minimierung eines Risikos unter Umständen mehrere Schutzmaßnahmen nötig sind.
Bisher mussten Sie im WEKA Manager CE alle Schutzmaßnahmen im Textfeld „Beschreibung der Schutzmaßnahme“ zusammenfassen und hatten keine Möglichkeit, eine Risikobewertung für einzelne (Teil-) Maßnahmen zu dokumentieren. Sie konnten z. B. nicht dokumentieren, dass durch eine inhärent sichere Konstruktion der Risikoindex schon von 5 auf 3 gesenkt werden konnte und mit einer weiteren technischen Schutzmaßnahme sowie einer Benutzerinformation der Wert dann auf 1 verringert wurde.
Das haben wir nun mit diesem Update grundlegend verbessert! Im Reiter Schutzmaßnahmen finden Sie einen neuen Dialog, der es Ihnen erlaubt, beliebig viele Schutzmaßnahmen zu einer Gefährdung anzulegen und zu verwalten.
So können Sie im oben genannten Fall drei separate, auf einander folgende Maßnahmen anlegen und jede einzelne Maßnahme separat bewerten. Auch in der Nachweisdokumentation wird das entsprechend berücksichtigt und sorgt dafür, dass der iterative Charakter Ihrer Risikobeurteilung auch in der Dokumentation ganz deutlich zum Vorschein kommt.

Im Reiter Schutzmaßnahmen finden Sie jetzt einen neuen Dialog, der es Ihnen erlaubt, beliebig viele Schutzmaßnahmen zu einer Gefährdung anzulegen und zu verwalten.

Jetzt beliebig viele Schutzmaßnahmen zu einer Gefährdung anlegen und verwalten.

Unseren komfortablen Maßnahmenassistenten finden Sie auch auf der Ebene der einzelnen Schutzmaßnahmen wieder. Sie können also ganz bequem einzelne Maßnahmen aus anderen Projekten zu einer Gefährdung hinzufügen.
Übrigens: Wenn Sie wie bisher alle Schutzmaßnahmen in einem Beschreibungsfeld zusammenfassen wollen, können Sie natürlich auch weiterhin ganz einfach bei dieser Vorgehensweise bleiben.

Normbezüge bei Schutzmaßnahmen

Viele Schutzmaßnahmen haben Ihren Ursprung in einer ganz konkreten Norm. Bisher konnten Sie nur bei der Beschreibung einer Maßnahme diesen Bezug zwischen Maßnahme und Norm festhalten. Um das in Zukunft einfacher zu gestalten, können Sie jetzt zu jeder Schutzmaßnahme hinterlegen, welche Norm und sogar welches Normkapitel dafür die Basis bildet. Wählen Sie dazu einfach die passende Norm aus Ihren Projektnormen aus. Ein weiterer Vorteil: Diese Norm wird wie gewohnt auf Ihre Aktualität hin überwacht. Normänderungen oder Ergänzungen führen dazu, dass bei der entsprechenden Schutzmaßnahme ein Warnsymbol erscheint.

Welche Norm und sogar welches Normkapitel bildet die Basis für die Schutzmaßnahme?

Welche Norm und sogar welches Normkapitel bildet die Basis für die Schutzmaßnahme?

Freitextsuche im Maßnahmenassistent

Der Maßnahmenassistent ist die zentrale Kopierfunktion, um Inhalte aus anderen Projekten in ein aktuelles Projekt zu übernehmen. Bisher war er jedoch insofern etwas eingeschränkt, als er nur Schutzmaßnahmen zu der Gruppe und Folge finden konnte, die ein Anwender aktuell bearbeitet hat. Das haben wir nun grundlegend geändert. Über Freitextfelder kann der Anwender ganze Gruppe, andere Folgen oder gezielt in bestimmten Orten oder Lebensphasen nach passenden Schutzmaßnahmen suchen.

Einfach Inhalte aus anderen Projekten in ein aktuelles Projekt übernehmen

Einfach Inhalte aus anderen Projekten in ein aktuelles Projekt übernehmen

Verknüpfung der Normen mit der zutreffenden GSGA

Eine Besonderheit der Maschinenrichtlinie ist die Forderung aus Anhang VII Teil A Nr. 1, nach der die technischen Unterlagen auch folgendes umfassen müssen: „- die angewandten Normen und sonstigen technischen Spezifikationen unter Angabe der von diesen Normen erfassten grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen“. Diese Angabe der erfassten GSGA wird in der Praxis häufig übersehen. Um Ihnen die Erfüllung dieser Anforderung leichter zu machen, können Sie jetzt bei Ihren Projektnormen in einer extra Spalte die GSGA aus einer Liste zuordnen. Beim Report der angewandten Normen wird diese Zuordnung dann vorschriftsgemäß mitdokumentiert.

ToDo-Buttons

Gerade beim Arbeiten in größeren Teams ist die Verteilung von bestimmten Aufgaben an die Teammitglieder von großer Bedeutung. Um das im WEKA Manager CE noch besser handhaben zu können, haben wir die ToDo-Buttons auf weiteren Fenstern eingebaut und sorgen so dafür, dass Sie von fast überall aus sofort eine Aufgabe erstellen können.

Verteilung von bestimmten Aufgaben an die Teammitglieder über to-do-Buttons.

Verteilung von bestimmten Aufgaben an die Teammitglieder über to-do-Buttons.

Teammitglieder verwalten

Auch die Verwaltung der Teammitglieder selbst wurde flexibilisiert. Sie können nun mehrere Mitglieder aus einer Abteilung (z.B. Konstruktion Mechanik oder Elektrik) erfassen oder deren Funktion direkt aus den hinterlegten Personendaten übernehmen.

Aufruf des Editors
Ein Doppelklick in einem Textfeld markiert nun wie in vielen anderen Anwendungen ein einzelnes Wort bzw. einen Absatz. Geöffnet werden kann der Editor weiterhin mit dem entsprechenden Editor-Button oder über die rechte Maustaste.

Gesamtrisiko

Wenn Sie bei Ihren Projekten auf die Bewertung des Gesamtrisikos verzichten wollen, können Sie dieses nun für neue Projekte abschalten. Dazu müssen Sie nur in den Optionen die entsprechende Einstellung vornehmen.

Auswahlliste für Sicherheitsfunktionen

Das Feld „Typ der Sicherheitsfunktion“ wurde dahingehend erweitert, dass hier nun mehrerer Sicherheitsfunktionen eingetragen werden können. Für selbstdefinierte Sicherheitsfunktionen steht Ihnen außerdem eine Textbausteinverwaltung zur Verfügung.

Begründungsfelder für die Risikoeinschätzung

Die Entscheidungen im Rahmen der Risikoeinschätzung sind oftmals nicht leicht zu treffen und sollten in Zweifelsfällen gut begründet werden. Damit Ihnen dafür genügend Platz zur Verfügung steht, haben wir das Fenster so umgebaut, dass Ihnen ein ausreichend großes Begründungsfeld angeboten wird.

Konformitätserklärungsassistent

Mehr Optionen stehen Ihnen nun beim Erstellen der Konformitäts- oder Einbauerklärung zur Verfügung. Sie können nun automatisch die Kopf- und Fußzeile einfügen, die Sie auch bei anderen Dokumenten verwenden, Sie können bei Bedarf den Zusatz „Übersetzung der Originalkonformitätserklärung“ einfügen und außerdem auswählen, ob Sie ein Word- oder PDF-Dokument erzeugen wollen.

Verlinkung der Normen

Eine Verlinkung von Normen mit einer PDF, einer Checkliste oder einer Webadresse wird jetzt auch bei den Normen im Reiter „Wesentliche Anforderungen“ und „Schutzmaßnahmen“ angezeigt.

Sonstiges

Verbessert wurde u.a. die Suchfunktion in der Projektverwaltung, die Größe der modalen Fenster ist nun besser an die jeweiligen Wünsche anpassbar, der Reiter „Wesentliche Anforderungen“ kann in einem separaten Fenster im Bereich Schutzmaßnahmen gestartet werden und der Reiter „Richtlinien“ wurde umbenannt in „Rechtsvorschriften“.

 

Wichtige neue Funktionen in der Version 3.3 sind u.a.:

Verbesserte Funktionen im Status-Fenster

Im Status-Fenster wurde eine neue Funktion eingebaut. Jetzt können Sie die Punkte, die für ein Projekt nicht von Bedeutung sind, manuell auf „nicht-relevant“ setzen. Das ermöglicht es Ihnen, auch Projekte, die nicht vollständig bearbeitet wurden, auf den Status „Abgeschlossen“ zu bringen. Das kann z.B. bei Projekten sinnvoll sein, bei denen Sie die Risikobeurteilung nicht selbst durchgeführt haben, oder bei Projekten, bei denen Sie die Konformitätserklärung nicht mit unserer Software erstellt haben.
Die Anzeige des Status in der Spalte bei der Projektübersicht stimmt nun außerdem auch immer mit der Anzeige im Statusfenster überein.

Produktbeschreibungsvorlagen – mehrere Versionen möglich

Bisher konnten Sie im WEKA Manager CE genau einen alternativen Satz von Produktbeschreibungsvorlagen hinterlegen. Mit Version 3.3 ist es nun möglich, mehrere Vorlagensätze zu verwalten. So können Sie spezielle Produktbeschreibungsvorlagen für bestimmte Produktgruppen anlegen, die dann automatisch bei neuen Projekten herangezogen werden.
Die Auswahl der Produktbeschreibungsvorlagen erfolgt über eine Drop-Down-Liste im Reiter Stammdaten -> Projektdaten bei der Neuanlage eines Projektes.

Archivierung von Projekten

Die meisten CE-Vorschriften schreiben eine Aufbewahrung der Technischen Unterlagen für mindesten 10 Jahre vor. Während dieser Zeit sollten Sie Projekte, die Sie mit dem WEKA Manager CE bearbeitet haben, auch nicht löschen. Somit steigt aber die Anzahl der Projekte über die Jahre hinweg kontinuierlich an. Eine große Anzahl von Projekten – vor allem mit vielen Bildern oder Grafiken – führt leider zwangsläufig zu einer großen Datenmenge in der Datenbank. Das kann die Performance der Datenbank beeinträchtigen und zu Verzögerungen beim Aufruf von Daten oder beim Aufbau von einzelnen Reitern führen.
Um hier eine Abhilfe zu schaffen, können Sie nun Projekte, die fertig bearbeitet sind und derzeit nicht benötig werden, archivieren. Diese archivierten Projekte sind dann nicht mehr im aktiven Teil der Datenbank verortet und wirken sich nicht auf die aktuelle Performance aus, was die Zugriffszeiten der Datenbank wesentlich verbessert.
Selbstverständlich können Sie aber archivierte Projekte jederzeit wieder restaurieren und somit wieder in den aktiven Datenbankbereich hereinholen. Dabei werden die Datenstrukturen immer an die jeweils aktuelle Software-Version angepasst, so dass Sie diese Projekte auch als Kopiervorlage für neue Projekte wiederverwenden können.

Verknüpfung von Normen mit passenden Checklisten

In unserem Fachinformationsmodul bieten wir Ihnen zu bestimmten Normen Check- und Prüflisten an. Damit diese von Ihnen schnell und einfach aufgerufen werden können, haben wir sie im Reiter Normen direkt mit den jeweiligen Normen verknüpft. So sehen Sie sofort, für welche Normen eine Check- oder Prüfliste zu Verfügung steht und können Sie auch gleich direkt öffnen.

Standardgefährdungsfolgen für spezielle Maschinengattungen

Die Maschinenrichtlinie behandelt im Anhang I, Kapitel 2 bis 6 einige spezielle Maschinengattungen. Von diesen gehen regelmäßig besondere Gefährdungen für die Anwender aus. Damit Sie diese im Rahmen einer Risikobeurteilung im Blick haben und entsprechend bearbeiten können, werden sie nun auch für Nahrungsmittelmaschinen, Maschinen für pharmazeutische oder kosmetische Erzeugnisse, für handgehaltene und/oder handgeführte Maschinen, für tragbare Befestigungsgeräte, für Holzbearbeitungsmaschinen und für Maschinen zur Pestizidausbringung automatisch in den Gefährdungsbaum übernommen, wenn Sie im Reiter Richtlinien -> Produkt spezifizieren eine solche Maschine ausgewählt haben.

Änderungen bei den Konformitätserklärungen

Häufig kommt es vor, dass Produkte in den Anwendungsbereich mehrerer CE-Vorschriften fallen. Dann muss auch die Konformitätserklärung darüber Auskunft geben, welche Vorschriften angewandt wurden. Bisher war je nach gewähltem Weg im Konformitätserklärungsassistenten eine Vorschrift führend, d.h. sie wurde in der Überschrift der Erklärung explizit genannt. Das konnte den falschen Eindruck vermitteln, dass diese Vorschrift mehr Gewicht als die anderen angewandten Vorschriften hat. Um solchen Missverständnissen vorzubeugen, werden nun alle Richtlinien gleichwertig in der Rubrik der angewandten Vorschriften gelistet und in der Überschrift das Dokument nur noch „EG-/EU-Konformitätserklärung“ benannt.

Neues Dokument: Funktionale Sicherheit

Bei den Unterlagen im Reiter Dokumentation fehlte bisher ein spezieller Report zu den im Produkt vorgesehenen steuerungstechnischen Schutzmaßnahmen. Die neue Nachweisdokumentation „Funktionale Sicherheit“ schließt diese Lücke. In dem Dokument wird aufgelistet, welche Sicherheitsfunktionen an welchen Orten vorgesehen sind und welche erforderlichen Performance-Level oder SIL-Werte dafür ermittelt wurden. Angaben zu den Bauteilen der Sicherheitsfunktion, zur Bezeichnung im Schaltplan, zu den Arbeitszyklen und weitere Anmerkungen können dann von den Bearbeitern der Funktionalen Sicherheit weiter ausgefüllt werden.

Benutzer automatisch als Teammitglied anlegen

Wenn Sie einen neuen Benutzer im WEKA Manager CE anlegen, dann übernimmt dieser meist auch eine Rolle im Rahmen des Projektteams. Dort mussten Sie ihn bisher aber erneut als Teammitglied anlegen. Jetzt wird beim Anlegen eines neuen Benutzers in der Benutzerverwaltung abgefragt, ob dieser auch in die Liste der Teammitglieder aufgenommen werden soll und Sie sparen sich so einen Arbeitsschritt ein.

Tooltipps bei Mouseover von Icons

Die Icons und Symbole im WEKA Manager CE wurden so gewählt, dass ihre Funktion sich möglichst von selbst erschließt. Für Einsteiger in die Software erklären wir diese nun aber auch mit kleinen Tooltipps, wenn sie den Mauszeiger auf ein Symbol bewegen.
Erfahrene Anwender können diese Funktion dann über Optionen -> Einstellungen -> Sonstiges deaktivieren.

Verbesserte Funktionen der rechten Maustaste

Neben der Steuerung der Software über die Buttons auf den jeweiligen Reitern bieten wir auch die Möglichkeit, Aktionen über ein Menu mit der rechten Maustaste auszulösen. Die dort angeboten Funktionen haben wir mit diesem Update noch einmal erweitert, so dass Ihnen in der Regel über die rechte Maustaste alle Funktionen zur Verfügung stehen, für die es einen Button gibt.
Textbausteine – mehr Komfort im Auswahlfenster
Die Auswahlfenster für Textbausteine hatten bisher eine vorbelegte Größe, die nicht veränderbar war. Gerade bei größeren Textbausteinbibliotheken war das aber unkomfortabel. Deswegen kann die Fenstergröße jetzt frei definiert werden. Außerdem können auch über einen Multiselekt mehrere Textbausteine aus einer Liste gleichzeitig ausgewählt werden.

Verbesserte Qualität der Grafiken

Durch das Speichern von Grafiken in die Datenbank konnte es gelegentlich zu Qualitätsverlusten bei bestimmten Grafikformaten kommen. Mit dem Update auf die Version 3.3 wurde der Import von Grafiken in die Datenbank überarbeitet und wir können so eine bessere Qualität von Fotos, Bildern und Grafiken erreichen.

Wichtige neue Funktionen in der Version 3.2 sind u.a.:

Neuer Risikograph EMV

Die EMV-Richtlinie 2014/30/EU hat im Rahmen der CE-Kennzeichnung eine besondere Stellung, da es dort nicht um die Gesundheit oder Sicherheit von Personen geht, sondern um die Störaussendung und Störfestigkeit von Geräten. Insofern ist der übliche Risikograph zur Einschätzung eines Risikos nicht passend. WEKA bietet deswegen für EMV-Gefährdungen künftig einen eigenen Risikographen an, der an die speziellen Anforderungen dieser Richtlinie angepasst ist.
Grundsätzlich wurde das Vorgehen bei der EMV-Richtlinie auch im neuen Leitfaden, der seit März verfügbar ist und den Sie im Bereich „Fachinformationen“ aufrufen können, in Kapitel 4 beschrieben. Wenn Sie Risiken betrachten, die von harmonisierten Normen abgedeckt sind, dann reicht zur Dokumentation der Einhaltung der EMV-Anforderungen in der Regel ein entsprechendes Testprotokoll. Wenn Sie aber solche Normen nicht anwenden oder die Anwendung nur teilweise erfolgt, dann müssen Sie die Schutzmaßnahmen im WEKA Manager CE beschreiben und in Ihrer Nachweisdokumentation dokumentieren. Dieses Vorgehen ist in Flowchart 5 auf Seite 28 des neuen Leitfadens dargestellt.

Beschreibung Schutzmassnahmen

Einhaltung der EMV-Anforderungen – Nachweisdokumentation

Neue Verordnung über Gasverbrauchseinrichtungen

Seit dem 21.4.2018 gilt für Gasverbrauchseinrichtungen die neue Verordnung (EU) 2016/426. Im Reiter Richtlinien wird diese Vorschrift bei neuen Projekten automatisch mitaufgelistet. Sie können wie gewohnt entweder direkt entscheiden, ob die Verordnung auf Ihre Produkte anwendbar ist oder nicht oder die Relevanz der Verordnung über einen Frage-Antwort-Dialog prüfen.

Reduzierte Projekthistorie

Für eine Arbeit im Team ist es sinnvoll, wenn die jeweiligen Bearbeiter eines Projekts dokumentieren, welche Einträge oder Änderungen bei einem Projekt vorgenommen wurden. Dafür bietet der WEKA Manager CE die Option, die Projekthistorie zu aktivieren. Bisher waren hierbei Einträge zu jedem relevanten Bearbeitungsschritt gefordert. Wer nur beim Verlassen eines Projekts die Änderungen dokumentieren möchte, kann dies nun ebenfalls tun. Dafür bieten wir im Bereich Optionen -> Einstellungen ->Projekthistorie die Variante einer „reduzierten Projekthistorie“ an: Bei der Auswahl eines Projekts werden Sie dann gefragt, ob Sie dieses Projekt bearbeiten wollen. Wenn das geschieht, dann werden beim Verlassen dieses Projekts die Informationen zur Bearbeitung und Änderung abgefragt und in der Projekthistorie dokumentiert.

Projektübersicht – Individuelle Anpassung der Spalten

In der Projektübersicht können Sie ab Version 3.2 die Spalten, die angezeigt werden sollen, individuell festlegen und auch die Reihenfolge der Spalten definieren. Neu ist außerdem eine Spalte, in der die offenen ToDos eines Projekts angezeigt werden. So sehen Sie bereits in der Übersicht, ob bei einem Projekt noch ToDos offen sind und wenn ja, wie viele das sind.

Statusfenster – Links zu fehlenden Punkten

Verbessert wurde auch die Statusanzeige zu den einzelnen Projekten. Hier wird nun auch geprüft, ob die Liste der wesentlichen Anforderungen vollständig ausgefüllt ist und ob alle ToDos erledigt sind. Außerdem können Sie per Link direkt an die Stellen in der Software springen, bei denen noch Einträge fehlen.

Hyperlinks in den Editoren

Apropos Links: In den Editoren können Sie jetzt auch Hyperlinks auf Webseiten oder Dokumente im Windows Explorer setzen. So können Sie einfach und schnell weiterführende Informationen mit einem Projekt verknüpfen.

Verlinkung von Normen – auch auf URL möglich

Weitere Verlinkungsmöglichkeiten gibt es auch bei den Normen. Hier konnten schon bisher PDF-Dateien mit einer Norm aus der Datenbank verknüpft werden. Nun können auch Volltexte in Form von Links mit einer bestimmten Norm verbunden werden.

Richtlinien – Schutzziele einhalten

Bei manchen Richtlinien gibt es neben dem Status „relevant“ oder „nicht relevant“ die Besonderheit, dass die Schutzziele einer Richtlinie einzuhalten sind, ohne dass die Richtlinie selbst relevant ist. Das ist zum Beispiel bei bestimmten elektrischen Maschinen der Fall, wenn sich das Konformitätsbewertungsverfahren nach der Maschinenrichtlinie richtet, aber auch die Schutzziele der elektrischen Sicherheit aus der Niederspannungsrichtlinie zu beachten sind. Dem tragen wir Rechnung, indem Sie jetzt bei solchen Konstellationen direkt anhaken können, dass Sie die Schutzziele einer Richtlinie einhalten. Die Checkliste zu den wesentlichen Anforderungen steht dann automatisch zur Bearbeitung zur Verfügung.

Bessere Bearbeitung der Betriebsanleitungsvorlagen

Wer mit einer eigenen Vorlage für Betriebsanleitungen arbeitet, dem stehen nun verbesserte Funktionen beim Anlegen und Bearbeiten von Betriebsanleitungsvorlagen zur Verfügung. Hier können eigene Kapitel standardmäßig eingefügt und die Reihenfolge der Kapitel verändert werden. Außerdem können Vorlagen exportiert und importiert werden und so zwischen Nutzern von unterschiedlichen Datenbanken ausgetauscht werden.

Automatische Anpassung der Fußzeile in der Betriebsanleitung

Die Fußzeile der Betriebsanleitung, in der Daten aus den Projektstammdaten verwendet werden, kann nun auch bei bereits bestehenden Anleitungen angepasst werden. Das ist vor allem beim Kopieren von Projekten von Bedeutung, wenn sich z.B. die Projekt- oder Produktbezeichnung ändern.

Umbenennung von Reiter „Anhang I“ in „Wesentliche Anforderungen“

Umbenannt wurde der bisherige Reiter „Anhang I“. Dort sind die wesentlichen Anforderungen der verschiedenen Richtlinien hinterlegt. Diese sind zwar in den meisten Fällen im Anhang I einer Richtlinie festgelegt, doch es gibt auch Richtlinien, die von dieser Systematik abweichen und wesentliche Anforderungen im Anhang II, in einem Artikel der Vorschrift oder an anderen Stellen definieren.

Wichtige neue Funktionen in der Version 3.1 sind u.a.:

Gefährdungsbaum nach Orten aufbauen

Bisher konnten Sie Ihre Gefährdungsbäume entweder klassisch in der Form Gruppe-Folge-Ort-Lebensphase oder aufgabenbezogen nach Lebensphase-Gruppe-Folge-Ort anzeigen lassen und bearbeiten. Mit der neuen Version haben Sie auch die Möglichkeit, die Gefährdungsbäume nach Orten zu sortieren, d.h. in der Form Ort-Gruppe-Folge-Lebensphase aufzubauen.
Das hat den Vorteil, dass Sie während oder nach Abschluss der Risikobeurteilung quasi einen virtuellen Rundgang um Ihr Produkt machen können und mit einem 360°-Blick alle Gefahrenstellen betrachten können. Auch bei diesem Aufbau steht Ihnen der praktische Maßnahmen-Assistent zur Verfügung, so dass Sie bei Bedarf schnell Maßnahmen aus anderen Projekten kopieren und übernehmen können.

Gefährdungsbaum nach Orten aufbauen

Gefährdungsbaum nach Orten

Risikoeinschätzung nach CENELEC Guide 32

Der CENELEC Guide 32 gibt ein Verfahren für die Risikobeurteilung von elektrischen Betriebsmitteln nach neuer Niederspannungsrichtlinie vor. Beim Thema Risikoeinschätzung gibt es leichte Abweichungen vom Verfahren nach ISO/TR 14121-2.
Dem trägt das aktuelle Update Rechnung und erlaubt es nun, bei jedem Gefährdungsbaum zu wählen, welches Verfahren zur Risikoeinschätzung herangezogen werden soll. So haben Sie es selbst in der Hand, das jeweils passende Verfahren für Ihre Produkte zu verwenden.

 

Risikoeinschätzung nach CENELEC Guide 32

Risikoeinschätzung nach CENELEC Guide 32

Wesentliche Anforderungen der Richtlinien ermitteln

Die wesentlichen Anforderungen der CE-Richtlinien sind in der Regel im Anhang I der jeweiligen Richtlinie festgelegt. Ein wichtiger Schritt in jedem CE-Prozess ist es deshalb, die Anforderungen der auf ein Produkt zutreffenden Richtlinien zu kennen und umzusetzen. Bisher waren im WEKA Manager CE die Anhänge I der Maschinen-, EMV- und Niederspannungsrichtlinie enthalten. Mit diesem Update kommen die wesentlichen Anforderungen für ATEX, Druckgeräte, Druckbehälter, Gasverbrauchseinrichtungen und Funkanlagen hinzu. Die Checklisten können in gewohnter Weise bearbeitet werden. Neu ist, dass nur noch die Anhänge der relevanten Richtlinien aktiv sind.

Mandantenfähigkeit

Wer den WEKA Manager CE als Berater einsetzt, möchte in der Regel auf einen einheitlichen Datenbestand zurückgreifen, bei Bedarf diesen aber auf bestimmte Kundenprojekte eingrenzen können. Auch bei größeren Netzwerkanwendungen ist eine solche Eingrenzung sinnvoll, um z.B. nur die Projekte bestimmter Abteilungen, Standorte oder Produktgruppen im Fokus zu haben. Mit der neuen Mandantenfähigkeit wurde diese Möglichkeit jetzt geschaffen. Ordner auf der obersten Ebene werden nun automatisch zu Mandanten. Beim Start der Software können Sie dann im Startcockpit auswählen, ob Sie alle Ordner mit allen Projekten anzeigen lassen wollen oder nur einen bestimmten Mandanten mit seinen Projekten.
In der mandantenspezifischen Ansicht werden dann auch nur Teammitglieder, Adressen oder Schutzmaßnahmen aus Projekten des gewählten Mandanten angezeigt.

Druck als PDF-Datei

Bei den Druckfunktionen haben wir eine Ausgabe von Dokumenten als PDF integriert. Gerade wenn ein bestimmtes Dokument in einer schreibgeschützten Version erzeugt werden soll, bietet sich diese Ausgabevariante an. Denn dann ist gewährleistet, dass ein Dokument nicht überschrieben oder abgeändert werden kann.

Verlinkte Projektpfade

Um schnell auf Dokumente zugreifen zu können, die in den Projektordnern abgelegt sind, haben wir die Projektpfade im Reiter Stammdaten und am oberen Bildschirmrand nun direkt mit den Projektordnern im Windows Explorer verlinkt. So können Sie von jeder Stelle der Software aus die jeweiligen Ordner öffnen, wenn dies für Sie erforderlich ist.

Eigene Dokumentengruppen

Im Reiter Dokumentation konnten Sie schon bisher Ihre Zuliefererdokumente und sonstigen Unterlagen verwalten. Da es hierfür oft sehr firmenspezifische Bezeichnungen gibt oder je nach Produkt auch andere Dokumente anfallen, haben Sie jetzt die Möglichkeit, eigene Dokumentengruppen zu erzeugen und zu verwalten.

Wichtige neue Funktionen in der Version 3.0 sind u.a.:

Startcockpit

Das neue Startcockpit löst die bisherige Ansicht beim Öffnen der Software ab.  Vom Startcockpit aus können Sie die Projektverwaltung starten, die Fachinformationen aufrufen, generelle Programmoptionen einstellen und die – neuen – Gefährdungsbäume für Ihre Projekte vorbereiten.

Aufruf Startcockpit

Aufruf Startcockpit

Außerdem informieren wir Sie in den Nachrichtenfenstern über Neuigkeiten rund um die CE-Kennzeichnung und die Software WEKA Manager CE sowie über anstehende Termine und Veranstaltungen wie z.B. Webinare und Anwenderschulungen.

Stasrtcockpit

Startcockpit

Gefährdungsbäume bearbeiten

Völlig neu in der Version 3.0 ist die Möglichkeit, den Gefährdungsbaum für die Risikobeurteilung individuell zu definieren. Bisher war für alle Projekte immer ein einziger Standard-Gefährdungsbaum vorgesehen. Dieser Baum basierte auf der EN ISO 12100, dem CEN Guide 404 und teilweise auf dem CENELEC Guide 32. Bei der Durchführung der Risikobeurteilung war dieser Baum immer die Grundlage. Es konnten zwar im Rahmen der Risikobeurteilung einzelne Gruppen oder Folgen hinzugefügt werden, aber eine Anpassung bereits im Vorfeld der Projekterstellung war nicht möglich.

Mit der Version 3.0 haben Sie nun genau diese Möglichkeit: Sie können eigene Gefährdungsbäume erstellen – entweder auf Basis eines bereits vorhandenen oder völlig freihändig. Damit können Sie die Bäume optimal auf die speziellen Anforderungen Ihrer Produkte hin gestalten. Sie können Gruppen und Folgen hinzufügen, löschen und zusammenfassen oder deren Reihenfolge im Baum ändern. Und Sie können die Ursprünge, Lebensphasen, Gefährdungsorte und Personen frei definieren und abändern.

So können Sie genau das umsetzen, was für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte passend ist. Auch im Hinblick auf die Standardisierung und Einheitlichkeit der Risikobeurteilung und der dazu gehörenden Dokumentation gewinnen Sie dadurch ganz neue Spielräume. Dem Bearbeiter einer Risikobeurteilung können Sie beispielsweise durch diese Vorarbeit bereits einen sehr genauen Fahrplan für die Durchführung der Risikobeurteilung an die Hand geben. Außerdem können Sie für unterschiedliche Arten von Produkten auch unterschiedliche Gefährdungsbäume vorsehen.

Selbstverständlich bleibt Ihnen aber Ihr gewohnter Gefährdungsbaum als „WEKA Gefährdungsbaum Maschinen“ erhalten. Sie können ihn wie bisher in gewohnter Art und Weise weiterbenutzen.

Gefährdungsbäume bearbeiten

Gefährdungsbäume bearbeiten

Neuer Gefährdungsbaum für elektrische Betriebsmittel

Neu hingegen ist der „WEKA Gefährdungsbaum elektr. Betriebsmittel“. Dieser basiert auf dem CENELEC Guide 32 und ist speziell für Produkte nach neuer Niederspannungs- und/oder EMV-Richtlinie konzipiert.

Sie können diesen Baum entweder direkt verwenden oder aber – wie oben dargestellt – noch passgenauer für Ihre Produkte gestalten.

Gefährdungsbaum für elektrische Betriebsmittel

Gefährdungsbaum für elektrische Betriebsmittel

Maßnahmenassistent für Schutzmaßnahmen

Wesentlich leichter wird nun die Suche nach Schutzmaßnahmen, die Sie bereits bei anderen Projekten verwendet haben. Schon bisher hatten Sie dafür umfangreiche Kopierfunktionen zur Verfügung oder konnten Textbausteine erstellen. Der Nachteil war aber oft, dass Sie recht genau wissen mussten, in welchem Projekt Sie eine passende Maßnahme schon einmal realisiert hatten.

Unser Maßnahmen-Assistent nimmt Ihnen diese Aufgabe nun vollständig ab. Für jede Gefährdung (d.h. für jede Kombination von Gefährdungsgruppe und –folge) können Sie blitzschnell die komplette Datenbank nach bereits vorhandenen Schutzmaßnahmen durchsuchen. Das Ergebnis können Sie nach weiteren relevanten Parametern wie Produkt, Baujahr, Gefährdungsort oder Lebensphase weiter filtern. So sehen Sie mit wenigen Mausklicks, welche bereits vorhandenen Schutzmaßnahmen für die aktuelle Gefährdung in Frage kommen.

Gerade beim Arbeiten in größeren Teams mit mehreren Benutzern haben Sie so auch ganz schnell im Blick, welche Lösungen von anderen Anwendern oder anderen Abteilungen erarbeitet wurden!

Maßnahmen-Assistent für Schutzmaßnahmen

Maßnahmenassistent für Schutzmaßnahmen

Produktbeschreibung/Grenzen der Maschine

Im Reiter Stammdaten wurden die Unterreiter zur Produktbeschreibung angepasst und in die einzelnen Grenzen aufgeteilt, die auch die EN ISO 12100 kennt. Das ermöglicht ein optimales Erfassen alle für ein Produkt relevanten Grenzen. Die Vorlagen für die einzelnen Fenster können Sie über Einstellungen -> Produktbeschreibungsvorlagen anpassen. Wie gewohnt werden die Inhalte aus den Fenstern auch in die Betriebsanleitung übernommen.

Neu ist, dass Sie schon bei den Grenzen die Gefährdungsorte und Lebensphasen genauer definieren können. So sorgen Sie dafür, dass die Überlegungen, die Sie für die Grenzen des Produkts angestellt haben, bei der Bearbeitung der Risikobeurteilung automatisch zur Verfügung stehen.

Umzug Reiter Produkt spezifizieren

Die Spezifizierung eines Produkts im Sinne des Anhang I Kapitel  2 bis 6 ist eine Besonderheit der Maschinenrichtlinie. Konsequenterweise haben wir die Produktspezifizierung deshalb nun in den Reiter Richtlinien zur Maschinenrichtlinie verlegt. Dort können Sie die Eingaben tätigen und damit die speziellen Gruppen (z.B. für Untertagebau) im Rahmen der Risikobeurteilung aktivieren.

Mehrfachauswahl von Orten und Lebensphasen sowie gefährdeten Personen

Im Rahmen der Risikobeurteilung haben Sie bei den Gefährdungsorten, den Lebensphasen und den gefährdeten Personen nun die Möglichkeit, eine Mehrfachauswahl vorzunehmen. Wenn Sie z.B. die Gefährdungen bei Transport und Montage zusammen bearbeiten möchten, können Sie mit der gedrückten Steuerungstaste beide Lebensphasen auswählen und eine Schutzmaßnahme dafür definieren. Überflüssiges Kopieren von Schutzmaßnahmen kann so vermieden werden.

Anhang I – Verlinkt auf den Leitfaden zur Niederspannungsrichtlinie

Für die Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU liegt seit kurzem ein Leitfaden für die Anwendung dieser Richtlinie vor. Die relevanten Inhalte dieses Leitfadens haben wir im Reiter Anhang I mit den wesentlichen Anforderungen aus der Richtlinie verknüpft. So können Sie bequem beim Bearbeiten der Anforderungen auch die passenden Inhalte aus dem Leitfaden aufrufen – so wie Sie es von der Maschinenrichtlinie bereits gewohnt sind.

Neue Oberfläche für Fachinformationen

Die Fachinformationen im Rahmen der Software werden Ihnen ab der Version 3.0 auf einer neuen Oberfläche – dem WEKA smartPilot – präsentiert. Im smartPilot können Sie über die Themenboxen oder über die Menü-Leiste im oberen Bereich navigieren. Eine praktische Suchfunktion hilft Ihnen dabei, schnell die passenden Inhalte zu finden.

Ausführliche Informationen zu den Funktionen des neuen smartPilots können Sie über die Hilfefunktion (Fragezeichen-Symbol) oben rechts aufrufen.

Alle relevanten Fakten zur Konformitätserklärung finden Sie hier.