Die Vorgaben zur Betriebsanleitung erreichen mit EN ISO 12100:2010 neue Dimensionen

Hinweise in der Betriebsanleitung auf mögliche Betriebsstörungen erfordern Produktbeobachtung

Kein Weg führt an der Betriebsanleitung vorbei, wenn die CE-Kennzeichnung für Maschinen professionell erreicht werden soll. Und professionell bedeutet in diesem Zusammenhang nichts anderes als „rechtssicher“. Damit muss sich jeder Hersteller von Maschinen auf zusätzliche Anforderungen einstellen – die neue Maschinensicherheitsnorm EN ISO 12100:2010 verlangt das.

Das erweiterte Informationsprofil zugunsten des Anwenders braucht aber keinen Hersteller zu schrecken, der seine Hausaufgaben gemacht hat.

Allerdings kann durch die zusätzliche Informationsanforderung in der Betriebsanleitung „über Betriebsstörungen informieren“ und „Was tun bei Unfällen?“ erheblicher Aufwand entstehen. Und weil die Maschinenrichtlinie den Hersteller detailliert nicht festlegt, sind für dieses Problem einige Maßnahmen zur Produktbeobachtung unverzichtbar.

Das ist übrigens nicht neu: Schon 1989 hat der Bundesgerichtshof (BGH) jeden Hersteller durch höchstrichterliches Urteil dazu verpflichtet.

Die wichtigste Voraussetzung für die Bewältigung dieser nicht zu unterschätzenden Hürde:
Sie brauchen ein funktionierendes Instrumentarium zur Produktbeobachtung. Aber keine Bange – alle erforderlichen Informationen können Sie aus den Stukturen des eigenen Unternehmens gewinnen. Das Verfahren muss nur optimal organisiert werden. Wie der unvermeidliche Aufwand sogar im Low Budget bewältigt werden, kann zeigen wir Ihnen anhand von professionellen Beispielen aus der Praxis.

Den Maßnahmenkatalog und das Know-how vermitteln wir Ihnen plausibel – beispielsweise hier: Betriebsanleitungen an der neuen Maschinenrichtlinie

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