Pilz und TÜV NORD qualifizieren den 1.000sten Certified Machinery Safety Expert

Ausgerechnet am anderen Ende der Welt in Sydney hat der eintausendste Teilnehmer seine Prüfung zum „Certified Machinery Safety Expert“ (CMSE) bestanden. Die Prüfung schließt den gleichnamigen Kurs zum CMSE ab. Die Pilz GmbH & Co. KG hatte dieses Qualifizierungsangebot gemeinsam mit TÜV NORD erst vor zwei Jahren auf den Markt gebracht. Inzwischen hat sich die CMSE-Schulung nach Aussagen des Unternehmens zu einem Standard einer international zertifizierten Weiterbildung im Bereich Maschinensicherheit entwickelt.

Maschinensicherheit ist ein weites und bisweilen kompliziertes Feld. Und immer wieder gibt es neue rechtliche Vorgaben und Entwicklungen. Die Komplexität in Sachen Konstruktion, Wartung und Betrieb von Maschinen oder Anlagen nimmt weltweit immer mehr zu. Das gilt auch für die Normenlage, ebenso für europäische Richtlinien und Vorschriften. Ohne stete Weiterbildung kann man schnell den Anschluss verlieren. Zwei Qualifizierungssangebote stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Der „Certified Machinery Safety Expert“

Mit der Qualifizierung zum „Certified Machinery Safety Expert“ wollen Pilz und der TÜV NORD eine Lücke in der Ausbildung in Maschinenbau oder Elektrotechnik schließen. Nach Meinung des Unternehmens kommt das Thema Arbeitsschutz in der Ingenieursausbildung meist zu kurz. Das nötige Wissen können sich Berufsanfänger oft nur durch eigene Erfahrungen in der Praxis aneignen. Daher beschloss man, ein eigenes Qualifizierungsprogramm zu entwickeln, und fand in der TÜV NORD AG einen Partner.

Der Erfolg scheint diesem Ansatz recht zu geben. In 22 Ländern weltweit wird das Weiterbildungsprogramm inzwischen angeboten. Am 20. Mai dieses Jahres gab PILZ bekannt, dass der 1.000ste erfolgreiche Absolvent die Qualifikation zum CMSE erworben hat und zwar in Sidney. Australien (s. Foto).

Der 1.000ste CMSE-Absolvent ist Ingenieur bei „Machinery Automation & Robotics“ in Sidney
Bildquelle: Pilz GmbH & Co. KG

Bildquelle: Pilz GmbH & Co. KG

 

Die Qualifizierung zum CSME dauert vier Tage und ist sehr international ausgerichtet. Sie wendet sich in erster Linie an Konstrukteure, Projekt-, Sicherheits- und Entwicklungsingenieure aus dem Bereich Automatisierungstechnik sowie der Instandhaltung. Ziel ist es, den Absolventen die notwendigen Inhalte über den gesamten Lebenszyklus einer Maschine zu vermitteln. Das reicht von Gesetzgebung und Normenwelt über die Risikobeurteilung bis hin zur Anwendung funktionaler Sicherheitsprinzipien. Dazu kommen internationale Vorschriften zum Arbeitsschutz.

Der „geprüfte CE-Koordinator“

Um sich in Sachen Maschinensicherheit weiterzubilden und zu qualifizieren, müssen Sie nicht bis nach Australien reisen. Die WEKA-Akademie bietet einen neuen Lehrgang zum „geprüften CE-Koordinator“ an. Dieser richtet sich in erster Linie an Ingenieure, Entwickler und Konstrukteure, aber auch an technische Redakteure sowie Führungspersonal für Dokumentation, Qualitätsmanager, Geschäftsführer Technik und CE-Beauftragte. Vor wenigen Tagen, im Mai diesen Jahres, haben die ersten Absolventen diese Schulung erfolgreich abgeschlossen. Sie dürfen sich nun „Geprüfter CE-Koordinator“ nennen.

WEKA-Akademie: Gut ausgebildete Mitarbeiter machen sich bezahlt
Bildquelle: WEKA Akademie

Bildquelle: WEKA Akademie

 

Weitere wichtige Information zu diesem Qualifizierungssangebot:

  • Diese Qualifizierung läuft über 4 (2 x 2) Tage.
  • Der WEKA-Lehrgang zum „geprüften CE-Koordinator“ wird durch die DEKRA überwacht.
  • Das erfolgreiche Absolvieren wird mit 3 VDSI-Punkten Arbeitssicherheit bedacht.
  • Sie können die Veranstaltung auch als Inhouse-Seminar buchen.
  • Die nächste Schulung startet Anfang November in Leipzig.

Weitere Hinweise, auch zum Schulungsprogramm und den Referenten finden Sie auf den Seiten der WEKA-Akademie: Lehrgang zum „geprüften CE-Koordinator„.
Ein vertieftes Basis- und Expertenwissen zu Maschinensicherheit, Konformitätsbewertung, Risikobeurteilung und CE-Kennzeichnung finden Sie im Werk „Software WEKA Manager CE – CE-Kennzeichnung nach neuer Maschinenrichtlinie leicht gemacht“.

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