So erstellen Sie Signalwörter nach ANSI Z535.6 schnell und normkonform

Sicherheitshinweise zu erstellen, ist eine elementare Pflicht des Herstellers einer Maschine und unverzichtbarer Beststandteil der Technischen Dokumentation. Zu den Sicherheitshinweisen gehören auch sogenannte Signalwörter, die mit einem speziellen Begriff eine Warnung für den Maschinenbediener verdeutlichen. Um beim Formulieren solcher Signalwörter Beliebigkeit und Wildwuchs vorzubeugen, hat sich die ANSI Z535.6 bewährt. Sie macht Vorgaben zur Verwendung, Gestaltung und Platzierung von Signalwörtern.

Bei allen Anstrengungen der Hersteller, die Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz der von ihnen konstruierten Maschinen und Anlagen zu erfüllen, bleiben dennoch in vielen Fällen unvermeidbare Restrisiken. Gefährdungen können z.B. dann nicht vermieden werden, wenn die Art der Gefährdung (scharfes Messer, hoher Pressdruck, bewegliche Maschinenteile o.a.) unmittelbar mit der Funktion und dem Einsatzzweck der Maschine zusammenhängen und eine Vermeidung dieser Funktion die Maschine unbrauchbar machen würde. Wenn dann trotz Schutzeinrichtungen wie Gehäuse, Schutzgitter, Lichtschranken, Zutrittsbeschränkungen usw. noch Restrisiken für den Maschinenbediener oder andere Personen bestehen, muss der Hersteller auf diese Restrisiken unmissverständlich hinweisen. Diese Warnpflicht vor Restgefährdungen ist keine freiwillige Leistung des Herstellers, sondern im deutschen Produktsicherheitsrecht fest verankert.

Normenkonforme Warnhinweise in Betriebsanleitungen

De facto sind es zum einen die Maschinen selbst, an denen mit Warnschildern auf Restgefährdungen hingewiesen werden muss. Zum anderen gehören Angaben zu diesen unvermeidbaren Gefährdungen und Risiken als Sicherheits- und Warnhinweise in die Technische Dokumentation, insbesondere in Betriebsanleitungen, Bedienungsanleitungen und Montageanleitungen. Diese Sicherheitshinweise sollen dem Anwender eines Produkts bzw. Bediener einer Maschine den Zusammenhang zwischen der Maschine und einer möglichen Schädigung plausibel vermitteln. Es muss klar werden, warum und unter welchen Bedingungen es zu einer Gefährdung kommen kann.

Die Art und Weise, wie dabei Signalwörter eingesetzt werden, hat das „American National Standards Institute“ der USA in der ANSI Z535.6 festgeschrieben. Deren Vorgaben sind international anerkannt und etabliert. Sie erlauben eine Standardisierung bestimmter Warnhinweise und gelten daher als „Stand der Technik“.

Beispiele für Signalwörter
Beispiele für Signalwörter

Quelle: shop.weka.de

 

Lesen Sie mehr zu Thema im Fachbeitrag „Technische Dokumentation: Sicherheitshinweise und Signalwörter gemäß ANSI Z535.6„.

Leider liegt die ANSI Z535.6 in englischer Sprache vor, die Signalwörter lauten z.B. „WARNING“, „DANGER“ oder „Safety Instructions“. Die Angaben zu den Restgefährdungen müssen jedoch stets in der Amtssprache des Landes abgefasst sein, in dem eine Maschine betrieben wird. Besonders nützlich ist daher eine Software, mit der Sie Signalwörter nicht nur

  • binnen Sekunden erstellen und
  • korrekt platzieren, sondern die Ihnen auch
  • Signalwörter in 14 (Amts-)Sprachen fertig liefert.

Die Praxissoftware „Signalwörter nach ANSI Z535.6“ bietet diese Funktionen. Damit können Sie sich viel Zeit und Mühe beim Erstellen von Signalwörtern nach ANSI Z535.6 ersparen. Ein weiterer Vorteil: Die Signalwörter stehen Ihnen in allen gängigen pixel- und vektorbasierten Formaten zur Verfügung (s. Abbildung unten). Damit lassen sie sich ohne Qualitätsverlust in Ihre eigenen Softwaresysteme übernehmen.

Screenshot der Praxissoftware „Signalwörter nach ANSI Z535.6“
Screenshot der Praxissoftware „Signalwörter nach ANSI Z535.6“

Quelle: WEKA MEDIA

 

Die Systemvoraussetzungen für den Einsatz der Praxissoftware „Signalwörter nach ANSI Z535.6“ lauten:

  • Computer: Windows-PC ab Pentium III (1 GHz) oder vergleichbar mit CD-ROM- bzw. DVD-Laufwerk
  • Monitor: SVGA (1024 x 768) oder höher
  • Betriebssystem: Windows 7, Vista oder XP
  • Speicherplatz: ca. 150 MB freier Speicher auf der Festplatte
  • Arbeitsspeicher: ab 1 GB (empfohlen)

Hinweis: Die ANSI Z535.6 hat den Status einer Norm. Das heißt, es ist nicht rechtsverbindlich vorgeschrieben, nach ANSI Z535.6 vorzugehen. Ignorieren Sie die ANSI Z535.6, so kann damit das Maß der Rechtssicherheit Ihrer Technischen Dokumentation jedoch gewaltig sinken. Bei Schadensfällen und Haftungsansprüchen verlieren Sie eine entlastende Funktion.

Beachten Sie die Vorgaben der ANSI Z535.6 für sämtliche Dokumente und begleitende Unterlagen zu ihrer Maschine, in denen Sie auf Gefährdungen und Restrisiken aufmerksam machen wie

  • Bedienungsanleitungen
  • Betriebsanleitungen
  • Montageanleitungen
  • Gebrauchsanweisungen
  • Technische Datenblätter
  • Handbücher

Auch bei der Kennzeichnung von Verpackungen, etwa Aufdrucken oder Aufklebern auf Kisten, sollten Sie einheitlich und nach ANSI Z535.6 vorgehen. Auch hier sollten die Begriffe „Gefahr“, „Warnung“, „Vorsicht“ und „Hinweis“ in der jeweiligen Amtssprache übersetzt und damit für den Empfänger verständlich erkennbar sein.

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