Maschinenrichtlinie

Auch unvollständige Maschinen bedürfen vollständiger Dokumentation

Für die früher sogenannten „Teilmaschinen“ brachte die neue Maschinenrichtlinie einige Neuerungen. Dennoch ist die Unsicherheit beim Thema „Unvollständige Maschinen“ bisweilen noch groß. Inwiefern gilt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG für unvollständige Maschinen? Was muss ich als Konstrukteur und Hersteller einer unvollständigen Maschine beachten? Worauf kommt es an, wenn ich Empfänger einer unvollständigen Maschine bin? Wie ist das mit der Montageanleitung und der

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Digitale Ergonomie 2025: Die Technik dem Menschen anpassen

Je früher Gestaltungsdefizite erkannt werden, desto kostengünstiger ist eine Behebung. So lautet das Fazit einer aktuellen Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Was hier in Bezug auf ergonomische Anforderungen an Arbeitsmittel und -techniken formuliert wird, gilt in einem weiteren Sinn auch für andere Aspekte der Konstruktion: Maschinen, Geräte, und Werkzeuge sollen immer sicherer, gesunder und gebrauchstauglicher werden. Digitale rechnergestützte

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Not-Aus oder Not-Halt? Hauptsache ausgeschaltet, angehalten, stillgesetzt …

Not-Aus, Not-Halt, Not-Stopp? Was so ähnlich klingt, führt selbst unter Experten bisweilen zu Missverständnissen. Dabei sind Notbefehlseinrichtungen oder NOT-HALT-Befehlsgeräte, wie sie heute genannt werden, eines der wichtigsten Sicherheitselemente von Maschinen und Anlagen. Lesen Sie hier, was die Maschinenrichtlinie diesbezüglich fordert. Verwirrend ist nur die Begrifflichkeit. Mal heißt es Not-Aus, mal Not-Halt. Dazu kommen verschiedene Übersetzungsversuche des englischen Fachterminus „emergency stop“

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Sicherheit gewährleisten mit trennenden Schutzeinrichtungen

Sogenannte trennende Schutzeinrichtungen sind ein wesentliches Element in der sicherheitstechnischen Konzeption von Maschinen. Immer dann, wenn bewegliche Teile, heiße Oberflächen oder andere Gefährdungen wie ein Herausschleudern von Gegenständen drohen, dienen technische Sperren als physische Barriere zum Schutz des Maschinenbedieners. Gleichzeitig sollen trennende Schutzeinrichtungen die Bedienung einer Maschine möglichst wenig erschweren. Die Maschinenrichtlinie nennt weitere Anforderungen. Nicht immer ist es möglich,

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Manipulation an Maschinen: Ein Thema auch für Hersteller und Konstrukteure

Laut eines Reports der Berufsgenossenschaften und Unfallversicherer ist das Manipulieren von Schutzeinrichtungen eine häufige Unfallursache. Etwa jede dritte Maschine in deutschen Betrieben ist davon betroffen. Doch wenn Schutzmaßnahmen und -einrichtungen vom Maschinenbediener als störend empfunden werden, muss das Hersteller und Konstrukteure aufhorchen lassen. Denn erster Ansatzpunkt, Manipulationen an Schutzeinrichtungen zu vermeiden, ist die Konzeption und Konstruktion der Maschine. Ob Sägen,

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Korrekte Typenschilder nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Maschinen benötigen eine eindeutige und vollständige Kennzeichnung. Daher tragen sie das sogenannte Typenschild, den „Ausweis“ eines technischen Produktes. Es informiert den Käufer, Anwender, Benutzer etc. über Hersteller, Baujahr und CE-Konformität und liefert wichtige technische Angaben wie etwa Leistungsdaten und Sicherheitshinweise. Alle Produkte und Maschinen, die unter die Maschinenrichtlinie fallen, müssen über eine Kennzeichnung mit einem Typenschild verfügen. Ein Typenschild an

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Lärmemissionen von Maschinen: Angaben oft unzureichend!

Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG macht unter anderem Vorgaben zum Lärm von Produkten. Denn Lärm kann Anwender und Beschäftigte gesundheitlich massiv belasten. Angaben zur Lärmemission einer Maschine sind daher verpflichtend vorgeschrieben. Für den Hersteller bedeutet dies, dass Lärmpegel gemessen und deklariert werden müssen. Eine im Dezember vorgelegte europaweite Studie der Marktüberwachungsbehörden beklagt eklatante Defizite bei den Lärmangaben laut Maschinenrichtlinie. Im Projekt NOMAD

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Die Bedeutung der RoHS-Richtlinie 2011/65/EU für den Maschinen- und Anlagenbau

Gemäß Artikel 3 Maschinenrichtlinie lösen speziellere EU-Richtlinien, die alle oder einzelne Gefährdungen, die von einer Maschine oder unvollständigen Maschine ausgehen, genauer erfassen, die Bestimmungen der Maschinenrichtlinie ganz oder teilweise ab. So legt die RoHS-Richtlinie Bestimmungen für die Beschränkung der Verwendung von gefährlichen Stoffen fest. Darüber hinaus hat die neue Richtlinie jedoch einen stark erweiterten Geltungsbereich erhalten: Sie gilt grundsätzlich für

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Verbot schlegelartiger Schneidwerkzeuge für tragbare handgeführte Freischneider/Motorsensen

Die EU-Kommission verpflichtet ihre Mitgliedsstaaten in einem Beschluss vom 19. Januar 2012 zur Durchsetzung eines Verbots über das Inverkehrbringen von schlegelartigen Schneidwerkzeuge, die aus mehreren miteinander verbundenen Metallteilen bestehen und für tragbare handgeführte Freischneider oder Motorsensen verwendet werden. Schlegelartige Schneidwerkzeuge, die separat verkauft werden, um von dem Benutzer an einen Freischneider oder eine Motorsense montiert zu werden und für die

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Nachfrage der größten Industrie- und Schwellenländer nach Werkzeugmaschinen wird sich bis 2015 verdoppeln

Die weltweite Werkzeugmaschinenindustrie boomt. Vor allem dank der starken Nachfrage aus den Schwellenländern wird das Marktvolumen in Westeuropa, USA und den BRIC-Staaten im Jahr 2015 voraussichtlich ca. 68 Milliarden Euro erreichen und sich damit gegenüber 2010 mehr als verdoppeln. Dies geht aus einer gemeinsamen Studie des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor, die anlässlich der

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