Wichtige Funktionen der Version 3.0 – Software WEKA Manager CE

Der WEKA Manager CE führt Sie durch die Schritte der CE-Kennzeichnung (Konformitätsbewertung) Ihres Produktes nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU, EMV-Richtlinie 2014/30/EU und anderer CE-Richtlinien.

Wichtige neue Funktionen sind u.a.:

Startcockpit der Version 3.0 WEKA Manager CE

Das neue Startcockpit löst den bisherigen Screen beim Öffnen der Software ab.  Vom Startcockpit aus können Sie die Projektverwaltung starten, die Fachinformationen aufrufen, generelle Programmoptionen einstellen und die – neuen – Gefährdungsbäume für Ihre Projekte vorbereiten.

Das neue Startcockpit des WEKA Manager CE ab der Version 3.0

Das Startcockpit der Software WEKA Manager CE.

Außerdem informieren wir Sie in den Nachrichtenfenstern über Neuigkeiten rund um die CE-Kennzeichnung und die Software WEKA Manager CE sowie über anstehende Termine und Veranstaltungen wie z.B. Webinare und Anwenderschulungen.

 

Gefährdungsbäume bearbeiten

Völlig neu in der Version 3.0 ist die Möglichkeit, den Gefährdungsbaum für die Risikobeurteilung individuell zu definieren. Bisher war für alle Projekte immer ein einziger Standard-Gefährdungsbaum vorgesehen. Dieser Baum basierte auf den EN ISO 12100, den CEN Guide 404 teilweise auf dem CENELEC Guide 32. Bei der Durchführung der Risikobeurteilung war dieser Baum immer die Grundlage. Es konnten zwar im Rahmen der Risikobeurteilung einzelne Gruppen oder Folgen hinzugefügt werden, aber eine Anpassung bereits im Vorfeld der Projekterstellung war nicht möglich.

Mit der Version 3.0 haben Sie nun genau diese Möglichkeit: Sie können eigene Gefährdungsbäume erstellen – entweder auf Basis eines bereits vorhandenen oder völlig freihändig. Damit können Sie die Bäume optimal auf die speziellen Anforderungen Ihrer Produkte hin gestalten. Sie können Gruppen und Folgen hinzufügen, löschen und zusammenfassen oder deren Reihenfolge im Baum ändern. Und Sie können die Ursprünge, Lebensphasen, Gefährdungsorte und Personen frei definieren und abändern.

Gefährdungsbäume für die Risikobeurteilung können ab der Version 3.0 des WEKA Manager CE individuell definiert werden.

Gefährdungsbäume für die Risikobeurteilung individuell definieren.

So können Sie genau das umsetzen, was für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte passend ist. Auch im Hinblick auf die Standardisierung und Einheitlichkeit der Risikobeurteilung und der dazu gehörenden Dokumentation gewinnen Sie dadurch ganz neue Spielräume. Dem Bearbeiter einer Risikobeurteilung können Sie beispielsweise durch diese Vorarbeit bereits einen sehr genauen Fahrplan für die Durchführung der Risikobeurteilung an die Hand geben. Außerdem können Sie für unterschiedliche Arten von Produkten auch unterschiedliche Gefährdungsbäume vorsehen.

Selbstverständlich bleibt Ihnen aber Ihr gewohnter Gefährdungsbaum als „WEKA Gefährdungsbaum Maschinen“ erhalten. Sie können Ihn wie bisher in gewohnter Art und Weise weiterbenutzen.

 Neuer Gefährdungsbaum für elektrische Betriebsmittel

Neu hingegen ist der „WEKA Gefährdungsbaum elektr. Betriebsmittel“. Dieser basiert auf dem CENELEC Guide 32 und ist speziell für Produkte nach neuer Niederspannungs- und/oder EMV-Richtlinie konzipiert.

Neu ist der Gefährdungsbaum für elektrische Betriebsmittel. Dieser basiert auf dem CENELEC Guide 32.

Gefährdungsbaum für elektrische Betriebsmittel

Sie können diesen Baum entweder direkt verwenden oder aber – wie oben dargestellt – noch passgenauer für Ihre Produkte gestalten.

Maßnahmenassistent für Schutzmaßnahmen

Wesentlich leichter wird nun die Suche nach Schutzmaßnahmen, die Sie bereits bei anderen Projekten verwendet haben. Schon bisher hatten Sie dafür umfangreiche Kopierfunktionen zur Verfügung oder konnten Textbausteine erstellen. Der Nachteil war aber oft, dass Sie recht genau wissen mussten, in welchem Projekt Sie eine passende Maßnahme schon einmal realisiert hatten.

Unser Maßnahmen-Assistent nimmt Ihnen diese Aufgabe nun vollständig ab. Für eine jede Gefährdung (d.h. für jede Kombination von Gefährdungsgruppe und –folge) können Sie blitzschnell die komplette Datenbank nach bereits vorhandenen Schutzmaßnahmen durchsuchen. Das Ergebnis können Sie nach weiteren relevanten Parametern wir Produkt, Baujahr, Gefährdungsort oder Lebensphase weiter filtern. So sehen mit wenigen Mausklicks, welche bereits vorhandenen Schutzmaßnahmen für die aktuelle Gefährdung in Frage kommen.

Der Maßnahmenassistent für Schutzmaßnahmen erleichtert das Wiederfinden von bereits angelegten Maßnahmen, verfügbar ab Version 3.0 des WEKA Manager CE.

Maßnahmenassistent für Schutzmaßnahmen

Gerade beim Arbeiten in größeren Teams mit mehreren Benutzern haben Sie so auch ganz schnell im Blick, welche Lösungen von anderen Anwendern oder anderen Abteilungen erarbeitet wurden!

Produktbeschreibung / Grenzen der Maschine

Im Reiter Stammdaten wurden die Unterreiter zur Produktbeschreibung angepasst und in die einzelnen Grenzen aufgeteilt, die auch die EN ISO 12100 kennt. Das ermöglicht ein optimales Erfassen alle für ein Produkt relevanten Grenzen. Die Vorlagen für die einzelnen Fenster können Sie über Einstellungen -> Produktbeschreibungsvorlagen anpassen. Wie gewohnt werden die Inhalte aus den Fenstern auch in die Betriebsanleitung übernommen.

Neu ist, dass Sie schon bei den Grenzen die Gefährdungsorte und Lebensphasen genauer definieren können. So sorgen Sie dafür, dass die Überlegungen, die Sie bei den Grenzen des Produkts angestellt haben, bei der Bearbeitung der Risikobeurteilung automatisch zur Verfügung stehen.

Umzug Reiter Produkt spezifizieren

Die Spezifizierung eines Produkts im Sinne des Anhang I Kapitel  2 bis 6 ist eine Besonderheit der Maschinenrichtlinie. Konsequenterweise haben wir die Produktspezifizierung deshalb nun in den Reiter Richtlinien zur Maschinenrichtlinie verlegt. Dort können Sie die Eingaben tätigen und damit die speziellen Gruppen (z.B. für Untertagebau) im Rahmen der Risikobeurteilung aktivieren.

Mehrfachauswahl von Orten und Lebensphasen sowie gefährdeten Personen

Im Rahmen der Risikobeurteilung haben Sie bei den Gefährdungsorten, den Lebensphasen und den gefährdeten Personen nun die Möglichkeit, eine Mehrfachauswahl vorzunehmen. Wenn Sie z.B. die Gefährdungen bei Transport und Montage zusammen bearbeiten möchten, können Sie mit der gedrückten Steuerungstaste beide Lebensphasen auswählen und eine Schutzmaßnahme dafür definieren. Überflüssiges Kopieren von Schutzmaßnahmen kann so vermieden werden.

Anhang I – Verlink auf den Leitfaden zur Niederspannungsrichtlinie

Für die Niederspannungsrichtlinie 2014/35/EU liegt seit kurzem ein Leitfaden für die Anwendung dieser Richtlinie vor. Die relevanten Inhalte dieses Leitfadens haben wir im Reiter Anhang I mit den wesentlichen Anforderungen aus der Richtlinie verknüpft. So können Sie bequem beim Bearbeiten der Anforderungen auch die passenden Inhalte aus dem Leitfaden aufrufen – so wie Sie es von der Maschinenrichtlinie bereits gewohnt sind.

Neue Oberfläche für Fachinformationen

Die Fachinformationen im Rahmen der Software werden Ihnen ab der Version 3.0 auf einer neuen Oberfläche – dem WEKA smartPilot – präsentiert. IM smartPilot können Sie über die Themenboxen oder über die Menü-Leiste im oberen Bereich navigieren. Eine praktische Suchfunktion hilft Ihnen dabei, schnell die passenden Inhalte zu finden.

Ausführliche Informationen zu den Funktionen des neuen smartPilots können Sie über die Hilfefunktion (Fragezeichen-Symbol) oben rechts aufrufen.

Fachinformationen in Version 3.0 WEKA Manager CE werden in einer optimierten Oberfläche präsentiert.

Optimierte Oberfläche für Fachinformationen

 

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