Produktsicherheit

Neues europäisches Produktsicherheitsrecht soll Verbraucher besser schützen und Marktüberwachung stärken

Die Europäische Kommission hat im Februar 2013 neue Vorschriften vorgeschlagen, mit denen die Sicherheit von Verbraucherprodukten weiter verbessert werden soll. Außerdem wird mit den geplanten Neuregelungen die Marktüberwachung verstärkt. Die Verfahren zum Melden gefährlicher Produkte werden gestrafft, unsichere Produkte sollten erst gar nicht bis zu den Verbrauchern gelangen. Schon in 2015 könnten die neuen Vorschriften in Kraft treten. Wer geglaubt

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Fragen und Antworten zum Produktsicherheitsgesetz

Obgleich das neue Produktsicherheitsgesetz bereits seit 16 Monaten gilt, tauchen immer wieder Fragen auf. Was ist aus den „technischen Arbeitsmitteln“ des früheren Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes geworden? Was ist der Unterschied zwischen Bereitstellung und Inverkehrbringen? Lesen Sie hier einen Überblick über grundlegende Aspekte zum Produktsicherheitsgesetz, die auch für Entwickler und Konstrukteure im Maschinen- und Anlagenbau gut zu wissen sind. Ob Konformitätsbewertung,

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Bußgelder und rechtliche Konsequenzen im neuen Produktsicherheitsrecht

Die Bußgeld- und Strafverfolgungsmöglichkeiten wurden mit dem seit 15 Monaten geltenden neuen Produktsicherheitsgesetz deutlich verschärft. Die Missachtung gesetzlicher Vorschriften zur Produktsicherheit kann teuer werden. Dies betrifft Hersteller, Importeure und Händler. Bei Verstößen sieht das Produktsicherheitsgesetz jetzt Bußgelder bis zu 100.000 Euro vor. Die haftungsrechtliche Konsequenzen reichen bis zur strafrechtlichen Verfolgung. Das neue Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) hat Anfang Dezember 2011 das frühere

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Professionelles Rückrufmanagement

Ob brandgefährliche Lichterketten oder Gifte in Kinderspielzeug, Produktrückrufe sind immer ärgerlich und oft auch teuer. Nicht immer ist ein Rückruf notwendig, manchmal greifen andere Korrekturmaßnahmen. Wenn ein Produktrückruf unvermeidbar ist, sollte das Prozedere sorgfältig geplant und durchgeführt werden. Dann können Sie sowohl den gesetzlichen Anforderungen genügen wie auch den Imageschaden in Grenzen halten. Ablaufdiagramme, Muster-Dokumente und Prozessbeschreibungen helfen Ihnen dabei.

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Maschinen- und Anlagenbauer fordern europäischen Rechtsrahmen zur Produktsicherheit

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) beklagt eine Zersplitterung von Anforderungen an die Produktsicherheit. Er fordert einen europäischen Rechtsrahmen sowie eine stärkere Marktüberwachung. Übergeordnete Produktanforderungen sollten in einer Vorschrift gebündelt werden. Damit sollen Prozesse im Unternehmen schlanker werden und vereinheitlicht werden können. Die Forderung bezieht sich insbesondere auf die formalen Anforderungen der CE Kennzeichnung sowie die Anwendung technischer Normen.

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Modernisierung des europäischen Normungssystems beschlossen

The Council of the European Union adopted a regulation aimed at modernising and improving the European standardisation system (PE-CO S 32/12 and 13876/12 ADD1). Harmonised standards are a well-established tool for promoting the technical conformity of products. They are drawn up by the European standardisation bodies (ESOs) and open to voluntary, though widespread, use by manufacturers throughout Europe in order

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Brandneu: Internationales Online-Portal listet Produktrückrufe weltweit

Im Rahmen der internationalen Woche für Produktsicherheit wurde ein neues Portal zum Rückruf von Produkten freigeschaltet. Das Projekt mit dem Titel „Global portal on product recalls“ ermöglicht es Verbrauchern, Behörden und Unternehmen, sich weltweit über aus dem Verkehr gezogene Produkte zu informieren. Voraussichtlich etwa 3.000 Mitteilungen aus der Europäischen Union, den USA, Kanada und Australien werden pro Jahr erwartet. Die

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Heute hergestellt, morgen Schrott? Das Saarland zeigt die funktionierende Marktüberwachung der Länder

Nur mit Kontrollen aller Produkte, die unter das Produktsicherheitsgesetz fallen, durch die Gewerbeaufsicht und Verbraucherschutzbehörden der Länder ist ein wirksamer Verbraucherschutz gewährleistet. Anlässlich einer Tagung des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI) mit Vertretern der obersten Arbeitsschutzbehörden der Länder verdeutlicht das saarländische Verbraucherschutzministerium die Notwendigkeit der Marktüberwachung. Verbraucherschutzministerin Anke Rehlinger nennt zwei Beispiele, dies das Spektrum der Risiken und Gefährdungen

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Geräte- und Produktsicherheitsuntersuchung des Umweltministeriums Baden-Württemberg

Anlässlich der Veröffentlichung der „Jahresbilanz 2011 Geräte- und Produktsicherheit“ hat der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller am 28. August 2012 in Stuttgart auf die Bedeutung einer gut funktionierenden Marktaufsicht hingewiesen: „Noch immer weisen zu viele der untersuchten Produkte sicherheitstechnische Mängel auf“, so Untersteller. Von den Marktüberwachungsbehörden in Baden-Württemberg sind im Jahr 2011 etwa 5.100 Produkte wie Heckenscheren, Rasenmäher, Lampen, Steckdosen, Heizlüfter,

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Verschärfung der Produktkennzeichnungspflicht – Klarstellung durch den Bundestag

Das ProdSG hat einige neue Regelungen auf den Weg gebracht, deren immense praktische Auswirkungen erst nach und nach erkennbar werden. Dies betrifft vor allem die bislang wenig beachtete Verschärfung der Produktkennzeichnungspflicht gemäß § 6 Abs. 1 S. 2 ProdSG, die erheblichen Streitstoff geliefert hat und für einige Hersteller erhebliche finanzielle Mehrlasten bedeutet. Nach dem Wortlaut des § 6 Abs. 1

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