Geräte- und Produktsicherheitsuntersuchung des Umweltministeriums Baden-Württemberg

Anlässlich der Veröffentlichung der „Jahresbilanz 2011 Geräte- und Produktsicherheit“ hat der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller am 28. August 2012 in Stuttgart auf die Bedeutung einer gut funktionierenden Marktaufsicht hingewiesen: „Noch immer weisen zu viele der untersuchten Produkte sicherheitstechnische Mängel auf“, so Untersteller.

Von den Marktüberwachungsbehörden in Baden-Württemberg sind im Jahr 2011 etwa 5.100 Produkte wie Heckenscheren, Rasenmäher, Lampen, Steckdosen, Heizlüfter, Tischgriffgeräte, Minibacköfen, Sägen oder Kinderbücher überprüft worden. Ein Anteil hiervon wird von der Geräteuntersuchungsstelle bei der LUBW im Labor durch ein aufwändiges Prüfverfahren sicherheitstechnisch untersucht. „Es ist erschreckend“, so Minister Untersteller, „dass von den rund 200 im Labor auf Herz und Nieren geprüften Produkten fast jedes zweite sicherheitstechnische Mängel aufgewiesen hat.“ Daneben sind von elf untersuchten Säge- und Trennmaschinen nur zwei Maschinen und von elf getesteten Minibacköfen sogar nur ein Gerät ohne jeden Mangel gewesen.
Erst das Einschreiten der Marktaufsichtsbehörden habe dafür gesorgt, dass diese Mängel behoben oder die gefährlichen Produkte vom Markt genommen worden seien. Dies zeige, dass durchschlagskräftige Marktaufsichtsbehörden für einen wirkungsvollen Schutz der Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbraucher unerlässlich seien. Außerdem profitierten hiervon auch Hersteller, Importeure und Händler, die sich an die gesetzlichen Vorgaben halten.

Die „Jahresbilanz 2011 Geräte- und Produktsicherheit“ ist im Internet auf der Website des Umweltministeriums http://www.um.baden-wuerttemberg.de unter der Rubrik „Produktsicherheit > Marktüberwachungsprogramme“ zur Verfügung gestellt.
Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

 

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