Maschinenrichtlinie

Lärmemissionen von Maschinen: Angaben oft unzureichend!

Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG macht unter anderem Vorgaben zum Lärm von Produkten. Denn Lärm kann Anwender und Beschäftigte gesundheitlich massiv belasten. Angaben zur Lärmemission einer Maschine sind daher verpflichtend vorgeschrieben. Für den Hersteller bedeutet dies, dass Lärmpegel gemessen und deklariert werden müssen. Eine im Dezember vorgelegte europaweite Studie der Marktüberwachungsbehörden beklagt eklatante Defizite bei den Lärmangaben laut Maschinenrichtlinie. Im Projekt NOMAD

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Die Bedeutung der RoHS-Richtlinie 2011/65/EU für den Maschinen- und Anlagenbau

Gemäß Artikel 3 Maschinenrichtlinie lösen speziellere EU-Richtlinien, die alle oder einzelne Gefährdungen, die von einer Maschine oder unvollständigen Maschine ausgehen, genauer erfassen, die Bestimmungen der Maschinenrichtlinie ganz oder teilweise ab. So legt die RoHS-Richtlinie Bestimmungen für die Beschränkung der Verwendung von gefährlichen Stoffen fest. Darüber hinaus hat die neue Richtlinie jedoch einen stark erweiterten Geltungsbereich erhalten: Sie gilt grundsätzlich für

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Verbot schlegelartiger Schneidwerkzeuge für tragbare handgeführte Freischneider/Motorsensen

Die EU-Kommission verpflichtet ihre Mitgliedsstaaten in einem Beschluss vom 19. Januar 2012 zur Durchsetzung eines Verbots über das Inverkehrbringen von schlegelartigen Schneidwerkzeuge, die aus mehreren miteinander verbundenen Metallteilen bestehen und für tragbare handgeführte Freischneider oder Motorsensen verwendet werden. Schlegelartige Schneidwerkzeuge, die separat verkauft werden, um von dem Benutzer an einen Freischneider oder eine Motorsense montiert zu werden und für die

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Nachfrage der größten Industrie- und Schwellenländer nach Werkzeugmaschinen wird sich bis 2015 verdoppeln

Die weltweite Werkzeugmaschinenindustrie boomt. Vor allem dank der starken Nachfrage aus den Schwellenländern wird das Marktvolumen in Westeuropa, USA und den BRIC-Staaten im Jahr 2015 voraussichtlich ca. 68 Milliarden Euro erreichen und sich damit gegenüber 2010 mehr als verdoppeln. Dies geht aus einer gemeinsamen Studie des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) und der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor, die anlässlich der

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Internetportal gibt Tipps zum Schutz vor Unfällen durch manipulierte Schutzeinrichtungen

Manipulierte Schutzeinrichtungen an Maschinen sind deutschlandweit jedes Jahr der Grund für etwa zehntausend zum Teil schwere und tödliche Unfälle an Maschinen. Ein neues Internetportal will diesem gefährlichen Trend begegnen. Unter www.stopp-manipulation.org hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) gemeinsam mit in- und ausländischen Partnern Tipps gegen Manipulation zusammengetragen. Sie richten sich an alle, die Einfluss darauf haben,

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Die EN ISO 12100 im Überblick

Im April diesen Jahres wurde die neue Norm EN ISO 12100:2010 „Sicherheit von Maschinen – Allgemeine Gestaltungsleitsätze – Risikobeurteilung und Risikominderung“ im Amtsblatt der EU (2011/C 110/01) veröffentlicht. Diese fasst die bisherigen Normen EN ISO 12100-1:2003, EN ISO 12100-2:2003 und EN ISO 14121-1:2007 zusammen. Welche Übergangsfrist gilt? Die EN ISO 12100:2010 wird in Zukunft die zentrale Norm für die Sicherheit

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Leitfaden zur Maschinenrichtlinie 2006/42/EG auf Deutsch

Die deutsche Fassung des Leitfadens zur Maschinenrichtlinie erschien im September 2011 in einer Teilübersetzung. Er enthält die Kommentierungen der verfügenden Artikel der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Ausführlich wird darin der Anwendungsbereich der Richtlinie erläutert. Im Juni 2010 erschien in zweiter Auflage der englischsprachige „Guide to Application of Directive 2006/42/EC“, d.h. ein Leitfaden der EU-Kommission zur Anwendung der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Die EU-Kommission

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VDMA-Positionspapier: Werkzeuge zur Verwendung an Maschinen

Der VDMA hat im September 2011 ein neues Positionspapier „Werkzeuge zur Verwendung an Maschinen – öffentlich-rechtliche Einordnung“ veröffentlicht. Dieses Positionspapier  fasst die rechtlichen Grundlagen zur Einordnung von Werkzeugen zusammen. In der Praxis stellt sich häufig die Frage, von welchen Rechtsvorschriften Werkzeuge erfasst werden, die für die Verwendung an Maschinen vorgesehen sind. Diese an Maschinen verwendeten Werkzeuge, wie z.B. Umformwerkzeuge und Formen,

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Ohne Anwendung von Ergonomie-Normen gibt es keine rechtmäßige CE-Kennzeichnung

Ist es nicht so, dass Normen nicht zwingend anzuwenden sind? Also muss ein Hersteller vor der CE-Kennzeichnung auch keine ergonomischen Grundsätze angewendet haben? Irrtum! Die eindeutige Antwort lautet JA, nachzulesen in der Maschinenrichtlinie: „Bei bestimmungsgemäßer Verwendung einer Maschine müssen Belästigung, Ermüdung sowie körperliche und psychische Fehlbeanspruchung des Bedienungspersonals auf ein Mindestmaß reduziert sein. Dabei sind ergonomische Prinzipien zu berücksichtigen.“ Also

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Herstellerpflicht: Montageanleitung für unvollständige Maschinen – Zielgruppe beachten

Seit einem Jahr müssen wir unvollständige Maschinen mit anderen Augen sehen! Den rechtlich fundierten Anlass liefert der neu gefasste Artikel 13 der aktuellen Maschinenrichtlinie. Dort lässt sich nachlesen, worauf wir beim In-Verkehr-bringen von unvollständigen Maschinen zu achten haben. Die danach notwendigen „technischen Unterlagen“ sind aber keinesfalls neu – verlangt wurden diese bekanntlich auch schon zuvor. Allerdings erfordern die jetzigen „speziellen

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