Herstellerpflicht: Montageanleitung für unvollständige Maschinen – Zielgruppe beachten

Seit einem Jahr müssen wir unvollständige Maschinen mit anderen Augen sehen! Den rechtlich fundierten Anlass liefert der neu gefasste Artikel 13 der aktuellen Maschinenrichtlinie. Dort lässt sich nachlesen, worauf wir beim In-Verkehr-bringen von unvollständigen Maschinen zu achten haben.

Die danach notwendigen „technischen Unterlagen“ sind aber keinesfalls neu – verlangt wurden diese bekanntlich auch schon zuvor. Allerdings erfordern die jetzigen „speziellen technischen Unterlagen“ doch wesentlich mehr Substanz. Dabei gerät die inzwischen vorgeschriebene „Montageanleitung“ doch zu einer Sache, die höchste Sorgfalt erfordert. In diesem zunächst wertfreien Begriff stecken Feinheiten, die manchen zum Stolpern bringen können.

Wesentlich bleibt: Ebenso wie die didaktisch konzipierte Betriebsanleitung muss auch die nach Maschinenrichtlinie konforme Montageanleitung auf dem Grundwissen und dem Erfahrungshintergrund der Zielgruppe(n!) ausgerichtet sein. Deutlich wird diese Forderung auch unter dem Aspekt der vorschriftsmäßigen Einarbeitungshinweise. Aber auch das ist nicht absolut neu, denn schon lange gilt diese Anforderung als MUSS – auch für Betriebsanleitungen.

Wer hier noch nicht sattelfest ist, findet weitere Information hier: Betriebsanleitungen nach der neuen Maschinenrichtlinie

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