Am 9.5.2013 ist die neue Elektrostoffverordnung zur Umsetzung der RoHS-II-Richtlinie in Kraft getreten. Die Neuerungen im Rahmen der Verordnung betreffen im Wesentlichen den Anwendungsbereich der RoHS-Richtlinie, die Stoffbeschränkungen sowie die CE-Kennzeichnungspflichten, die von Herstellern, Importeuren und Vertreibern zu beachten sind. 

Das neue Fachbuch „Die neue Elektrostoffverordnung – RoHS II“ des Fachverlags WEKA MEDIA gibt Produzenten und Vertreibern von Elektro- und Elektronikgeräten einen Überblick über die aktuellen Anforderungen. Es hilft dabei, sich kurzfristig und umfassend mit den neuen Vorgaben vertraut zu machen und die Richtlinienkonformität ihrer Herstellungs-, Einkaufs- sowie Vertriebsprozesse zu überprüfen.

Besonderer Wert legt der Autor Ernst Schneider bei der Darstellung auf den Praxisbezug  – insbesondere auf eine mögliche Integration der RoHS II in bestehende Schadstoffmanagement- bzw. CE-Kennzeichnungs-Prozesse. Denn eine CE-Kennzeichnung RoHS-konformer Produkte ist ab jetzt gesetzliche Pflicht!
Auch die Neuerungen und Ausnahmen beim Anwendungsbereich werden ausführlich erläutert. So wird laut Elektrostoffverordnung ein Produkt schon dann zum Elektro- und Elektronikgerät, wenn es mindestens eine vom Hersteller beabsichtigte elektrisch initiierte Funktion besitzt. Beispiele und Checklisten helfen dabei, die eigenen Produkte richtig in den neuen Anwendungsbereich einzuordnen.
Da Zulieferer von Teilprodukten oder ganzen Produkten im Zuge der neuen Verordnung derzeit oft von Kunden zur Konformität ihrer Produkte bzw. ihres Unternehmens mit RoHS II befragt werden, stellt das Fachbuch außerdem ein Muster für ein proaktives RoHS-Schreiben an Kunden und Lieferanten vor.
Ein Interview mit dem Schadstoffmanagementexperten Markus Hornberger vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart ergänzt die Aktualität der Darstellung.

 

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